Kinder- und Jugendarztpraxis

Dr. med. Karl Schmitt - Bad Mergentheim

Amblyopiescreening

Die Augen sind das wichtigste Sinnesorgan des  Menschen, denn 80 % aller Informationen nehmen wir über unsere Augen  auf. Interessant ist, dass Neugeborene das Sehen genauso erlernen müssen wie Laufen und Sprechen. 

Durchschnittlich hat fast jedes fünfte Kind im Alter von 4 Jahren eine unerkannte Sehstörung. Die  betroffenen Kinder bemerken die Sehstörung nicht, da sie es gewohnt  sind, die Welt mit ihren eigenen Augen zu sehen und keine  Vergleichsmöglichkeit haben.

Augen und Gehirn werden nicht richtig  trainiert und das Kind wird nie seine volle Sehkraft entwickeln. Man  spricht dann von einer Sehschwäche bzw. einer Amblyopie.

Eine solche Sehschwäche kann weder mit einer Brille noch mit anderen Sehhilfen ausgeglichen werden. 

Dies kann heute mit relativ geringem Aufwand frühzeitig, d.h. vor dem 3. Geburtstag erkannt und  behandelt werden. Die Behandlungserfolge sinken mit zunehmendem Alter  des Kindes.

Je früher eine Sehstörung erkannt und behandelt wird, desto größer sind  die Behandlungserfolge. Die normalen Seh- und Visustests können erst  durchgeführt werden, wenn Ihr Kind bereits spricht. Darüber hinaus sind  diese Tests nicht dazu geeignet, Refraktionsfehler zuverlässig  aufzudecken.

 

Die Frage, ob ein Kind eine Sehstörung hat, kann durch eine spezielle Augenvorsorge bereits ab dem Alter 6 Monate beantwortet werden.

Die  Augenvorsorge mit unserem Amblyopescreeninggerät  ist völlig schmerzfrei und dauert nur wenige Sekunden.  

Überprüft werden:

- Kurzsichtigkeit

- Weitsichtigkeit

- Hornhautverkrümmung

- Schielen

- ungleiche  Pupillendurchmesser

- und ob beide Augen ein gleich scharfes Bild auf der Netzhaut abbilden.

 

 

Leider wird die Augenvorsorge bisher noch nicht von allen gesetzlichen Krankenkassen bezahlt - unser Praxisteam informiert Sie gerne über den aktuellen Stand.

 

Wird bei der Augenvorsorge eine Sehstörung erkannt, übernehmen die  gesetzlichen Krankenkassen alle Kosten, die bei einer weiteren  Untersuchung und der Behandlung entstehen.

 

 

Informationen über das Amblyopiescreening finden Sie auch unter "Download".